Go to Top

Anzahl von Strom- und Gasanbietern steigt

Seit der Liberalisierung des Energiemarktes haben sich die Anbieter von Strom und Gas vervielfältigt. So ist auch im letzten Jahr ihre Zahl weiter angestiegen. Für die Verbraucher birgt das preisliche Vorteile. Dank des Wettbewerbs können sie durch einen Anbieterwechsel Geld sparen.

Laut dem von Kreutzer Consulting und Verivox veröffentlichten Energiemarktreport 2014, hat sich im letzten Jahr die Anzahl der Strom- und Gasanbieter in Deutschland weiter erhöht.

Mehr Energieversorger

Von Januar 2013 bis Januar 2014 kamen 37 zusätzliche Stromanbieter und 22 neue Gasanbieter auf den Markt. Die Anzahl der Stromanbieter stieg damit auf 1089, die der Gasanbieter auf 874.

Die neuen Energieversorger sind meist in kommunaler Hand. Dies ist bei drei von vier neu auf dem Markt erschienenen Gasanbietern der Fall. Auch bei den Stromanbietern ist die Rekommunalisierung stark im Trend. Über die Hälfte der neuen Stromanbieter sind Stadtwerke oder deren neue Vertriebsmarke.

Größeres Belieferungsgebiet

Ein weiterer Trend bei den Energieversorgern ist die Ausweitung des Belieferungsgebietes auf ganz Deutschland. Im Januar 2014 belieferten 93 Stromanbieter und 53 Gasanbieter ihre Kunden bundesweit. Der Anstieg der bundesweit liefernden Energieversorger war in der Gasbranche höher (26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), als der der Stromanbieter (21 Prozent Zuwachs).

Anbietervielfalt kurbelt Wettbewerb an

Im Durchschnitt könne ein Verbraucher in Deutschland, laut Verivox, an seinem Wohnort zwischen rund 144 Stromversorgern und 89 Gasanbietern wählen. Durch diese Anbietervielfalt wird der Wettbewerb angekurbelt und der Preis für die Verbraucher gedrückt.

Wer sich in dem Anbieterdschungel zurecht findet, kann durch den Vergleich mehrerer Anbieter mit einem Wechsel zu einem günstigeren Tarif eine Menge Geld sparen. Dabei ist jedoch genau auf die Unterschiede bei den einzelnen Tarifen zu achten.

Worauf man bei einem Wechsel achten sollte

Bei einem Wechsel zu einem anderen Tarif gibt es Einiges zu beachten. Die Vertragslaufzeit sollte beispielsweise nicht all zu lang sein und im Idealfall mit einer Preisgarantie einhergehen, deren Laufzeit die des Vertrages nicht unterschreitet. Auch kurze Kündigungsfristen sind von Vorteil. Von Tarifen mit Vorauskasse ist hingegen stark abzuraten, da der Verbraucher sein Geld nicht wiederbekommt, sollte der Energieversorger Konkurs anmelden.

Wem der Tarifdschungel zu undurchsichtig ist, kann professionelle Hilfe beim Vergleichen der Tarife in Anspruch nehmen. Es gibt neben den Vergleichsportalen im Internet auch die Möglichkeit einer kostenfreien telefonischen Beratung.